DJK Eichlberg/Neukirchen AnfahrtKontaktImpressumHaftungsausschluss
Desgin element
Headergrafik
Desgin element
Der VereinFussballSpielpläne und ErgebnisseSpielberichteDammngymnastikSkiabteilungVeranstaltungenGalerieGästebuchGästebuchLinks
Desgin element
VerantwortlicheChronikMitglied werden
Desgin element
Desgin element
Desgin element Desgin element Desgin element
Aktuelles:

Chronik


VORGESCHICHTE
Die Geschichte des Vereins beginnt eigentlich schon im Jahre 1967. Die Idee, eine Fußballmannschaft zu gründen, kam im Mai 1967 von der Katholischen Landjugend Bewegung Eichlberg. Durch die Initiative des damaligen Kassiers der KLJB, Georg Mirbeth, Altmannshof, konnte mit 13 Jugendlichen eine Reihe von Freundschaftsspielen durchgeführt werden. Überwiegend wurden Spiele gegen Mannschaften, die nicht dem Bayerischen Landessportverband angeschlossen waren, absolviert. Gespielt wurde gegen Mannschaften von Eutenhofen, Laufenthal, Premerzhofen, Markstetten, Buch-Langenthonhausen, Hamberg und Oberpfraundorf, das selbst entschlossen war, einen Fußballverein zu gründen. Weiter wurden Spiele gegen Reservemannschaften aus Willenhofen, Breitenbrunn und Lupburg bestritten. Die sportbegeisterte Mannschaft von Eichlberg trat damals mit Gründungsvorstand Georg Mirbeth aus Altmannshof unter dem Namen Eichlberger Sport Club (ESC) an und spielte anfangs mit geliehenen Trikots, bis man zur Finanzierung eines Spielerdresses von H. H. Pfarrer Friedrich Hock aus der Burschenkasse einen Betrag von 100,00 DM gewährt bekam. Als Vereinsfarben wurde die Kombination grün-weiß-grün gewählt.
In einer Spielersitzung, Anfang August 1967, wurden als Schriftführer des ESC Anton Riepl und als Kassier Michael Meier gewählt. Die Mitgliederzahl betrug zu diesem Zeitpunkt 25.
Im gleichen Monat wurde mit dem Fußballtrainer Alois Mayer aus Hemau Kontakt aufgenommen, der in der Folgezeit das Training – natürlich unentgeltlich – leitete. Trainiert wurde einmal wöchentlich, bei schlechter Witterung oder im Winter im Saal der Gastwirtschaft Pollinger in Eckertshof.
Problematisch erwies sich die Beschaffung eines geeigneten Sportplatzes, bis sich schließlich Herr Franz Knerr aus Tiefenhüll bereit erklärte, aus seinem Anwesen eine Wiese zur Verfügung zu stellen. Als Ersatzland erhielt er dafür ein Grundstück aus den Pfarrgründen, was durch die Initiative von H. H. Pfarrer Friedrich Hock ermöglicht wurde.
Da die Sportbegeisterung noch weiter zunahm, wollte man den Spielbetrieb auf eine andere Basis stellen. So wurde beschlossen, sich dem DJK-Verband anzuschließen und möglichst bald eine Gründungsversammlung abzuhalten.

VEREINSGRÜNDUNG
Am Samstag, 01.06.1968, traf sich die sportbegeisterte männliche Jugend der Pfarrei Eichlberg-Neukirchen im Gasthaus Gabler in Tiefenhüll zur Gründungsversammlung, zu der alle Einwohner der damals noch selbständigen Gemeinden Neukirchen, Berletzhof und Pellndorf eingeladen und zahlreich erschienen waren.
In seiner Begrüßungsansprache betonte Herr Pfarrer Hock, dass er schon lange auf diese Stunde gewartet habe, in der seine spielbegeisterte Jugend zu einem durch Satzung geregelten Verein zusammenfindet.
Der damalige Kreisvorsitzende des Diözesanverbandes, Poisch, leitete zu der erforderlichen Vorstandswahl über. 25 junge Männer trugen sich als aktive und 21 Personen als passive Mitglieder in die Liste der Gründungsmitglieder ein und waren somit für die Vorstandswahl stimmberechtigt. Durch einstimmigen Beschluss der Versammlung erfolgte die Wahl per Handzeichen. Als 1. Vorsitzender und somit als Gründungsvorstand wurde Georg Mirbeth aus Altmannshof gewählt. Die weiteren Ehrenämter wurden wie folgt besetzt: 2. Vorsitzender: Max Mehringer, Neukirchen; Kassenwart: Michael Meier jun., Einöd; Schriftführer: Anton Riepl, Altmannshof; Spielleiter der 1. Mannschaft: Georg Mirbeth; Jugendleiter: Josef Scherübl, Tiefenhüll; 2. Jugendleiter: Anton Riepl, Altmannshof. Die Gewählten erhielten einstimmig das Vertrauen ausgesprochen und nahmen die Wahl an. Als geistlicher Beirat stellte sich H. H. Pfarrer Friedrich Hock in den Dienst des Sportvereins DJK Eichlberg-Neukirchen.
Der Gründungsversammlung folgte im Sommer 1968 die Anmeldung zum Bayerischen Landessportverband, dadurch bestand nun für jeden aktiven Spieler Versicherungsschutz. Am 08.12.1968 fand in der Wallfahrtskirche Eichlberg in würdigem Rahmen die feierliche Aufnahme der Mitglieder in den Sportverein DJK Eichlberg-Neukirchen statt.
Die Inhaber der Gastwirtschaft Gabler in Tiefenhüll erklärten sich im März 1969 bereit, eine Dusche für den Sportverein zu bauen. Damit konnte für die aktiven Spieler der Spiel- und Trainingsbetrieb weiter verbessert werden.

SPORTTEIL
Ein großes Ereignis war das erste Pokalturnier in Tiefenhüll, das an den Osterfeiertagen 1968 ausgetragen wurde und an dem außer dem Veranstalter noch die Mannschaften der SpVgg Willenhofen, die SG Hohenschambach und die AH des TV Hemau teilnahmen.
Durch die Zuschüsse von den Gemeinden Berletzhof, Pellndorf und Neukirchen konnte am 29.08.1969 eine Beleuchtungsanlage am Sportplatz errichtet werden. Für die Trainingsmöglichkeiten bedeutete diese Baumaßnahme eine wesentliche Verbesserung.
Anfang des Jahres 1969 wurde dann eine Jugendmannschaft neu ins Leben gerufen. Bereits am 02.03.1969 hatte diese Jugendmannschaft mit einem Freundschaftsspiel gegen den TV Hemau ihre Feuertaufe zu bestehen. Der Punktspielbetrieb wurde am 24.08.1969 aufgenommen und die Jugendmannschaft belegte, unter der Führung von Jugendtrainer Peter Fischer aus Hemau, in der ersten Spielsaison 1969/1970 den vorletzten Tabellenrang. Die 1. Mannschaft konnte sich in ihrer ersten Saison 1968/69 unter neun Mannschaften in der C-Klasse mit einem 6. Platz behaupten. Die darauffolgende Saison wurde sogar mit einem beachtlichen 5. Platz und ausgeglichenem Punktekonto abgeschlossen.
Im August des Jahres 1970 fand die erste Generalversammlung unseres Vereins statt. Dem Gründungsvorstand Georg Mirbeth wurde in dieser Versammlung in beeindruckender Weise einstimmig das Vertrauen ausgesprochen. Die Mitgliederzahl war in der Zwischenzeit auf 114 angestiegen.
Die Saison 1970/71 brachte in der noch kurzen Vereinsgeschichte einen ersten Höhepunkt. Die 1. Mannschaft der DJK stand lange Zeit in der C-Klasse mit an der Tabellenspitze. Im Spitzenspiel gegen den TV Hemau konnte man mit rund 350 Besuchern einen Zuschauerrekord verzeichnen. Am Ende der Saison erreichte die Mannschaft einen hervorragenden 3. Tabellenplatz. Abgerundet wurde diese starke Saison mit dem Pokalsieg in Beratzhausen, wo die DJK-Mannschaft die starken Teams des SV Lengenfeld, der DJK Oberpfraundorf und die Reserve des TSV Beratzhausen auf die Plätze verwies.
Konnte sich die Mannschaft im Spieljahr 1971/72 noch im Mittelfeld platzieren, so rutschte man in den folgenden Jahre doch mehr und mehr in die untere Tabellenregion ab.
Im August 1985 belegte die Mannschaft im Bürgermeister-Schuster-Pokalturnier hinter der SG Hohenschambach den 2. Platz. In der Saison 1985/86 erreichte sie zum Abschluss der Saison den 6. Platz. In den kommenden Jahren siedelte sich die Mannschaft sportlich wieder in den unteren Regionen an.
Nach 21jähriger Vereinsgeschichte holte in der Saison 1988/89 die A-Jugend die 1. Fußballmeisterschaft einer Mannschaft der DJK Eichlberg-Neukirchen. Für die Mannschaftsführung zeichneten sich 1. Jugendleiter Adalbert Gehr und 2. Jugendleiter Reinhard Ferstl verantwortlich.
Doch auch die 1. Mannschaft ließ nicht lange auf sich warten und konnte in der Saison 1990/91 nach 23 Jahre Zugehörigkeit zur C-Klasse die erste Meisterschaft mit 38:6 Punkten und 79:24 Toren feiern. Seit der Übernahme des Trainings der ersten Mannschaft durch Sebastian Meyer, Angern, am 14.08.1989 ging es mit den Leistungen der 1. Mannschaft sportlich steil aufwärts, die C-Klassen Meisterschaft war der Lohn für Kameradschaft und gute Trainingsleistungen. Verbunden mit der Meisterschaft war der Aufstieg in die B-Klasse Gruppe 3. Dieser großartige Erfolg wurde gebührend gefeiert. Die Mannschaft und ihre Betreuer, Spielleiter Adalbert Gehr und Georg Lutter, erhielten von Gründungsvorstand Georg Mirbeth Erinnerungsmedallien.
Für die erste Saison der B-Klasse setzte man sich ein Ziel: „Nur nicht absteigen.“ Dass hier tiefgestapelt wurde, erkannte man schon nach wenigen Spielen. Die DJK Eichlberg-Neukirchen, als Neuling der B-Klasse, verschaffte sich vom ersten Spieltag an Respekt und setzte sich sofort an die Tabellenspitze, die sie bis zum letzten Spieltag nicht mehr abgab. Als Neuling wurde die Mannschaft in der B-Klasse Gruppe 3 in der Saison 1991/92 Meister mit 34:14 Punkten und 57:35 Toren und ist in die A-Klasse aufgestiegen. Der bisher größte Erfolg der Vereinsgeschichte war perfekt. In einer würdigen Meisterschaftsfeier gratulierten der Mannschaft der Bürgermeister der Stadt Hemau, Herbert Mirbeth, Diözesanvorsitzender MdL Adolf Beck, der Sportreferent Georg Salamon, Spielgruppenleiter Hans Ernst sowie Sponsor Konrad Kaser. Die Mannschaft erhielt dafür vom Diözesanvorsitzenden Adolf Beck die Jahresbestnadel für besondere Leistungen überreicht. Geehrt wurden auch Trainer Sebastian Meyer sowie die Spielleiter Georg Lutter und Albert Ziegaus.
Einen wesentlichen Anteil an den Leistungen der 1. Mannschaft in den vergangenen Jahren hatte sicher der treue Fanclub der DJK Eichlberg-Neukirchen, der seine Mannschaft zu allen Pflicht- und Freundschaftsspielen begleitete und lautstark unterstützte. Als A-Klassen-Neuling holte die Mannschaft der Alltag wieder ein. Leider konnte die DJK diese Klasse nicht halten und sackte in den nachfolgenden zwei Jahre wieder in die C-Klasse ab. Aber schon 1996/97 stieg die DJK unter Trainer Engelbert Pöppel erneut in die B-Klasse auf. In der Saison 1997/98 schaffte die DJK auch wieder den Aufstieg in die A-Klasse. In der Saison 2002/2003 konnte die DJK jedoch die Klasse nicht mehr halten und rutschte in die B-Klasse hinab. Die D-Jugend konnte in der Saison 2000/2001 die Meisterschaft erringen.

SPORTPLATZNEUBAU
Wegen der auslaufenden Pachtverträge entschloss man sich 1977 zum Bau eines neuen Sportplatzes samt Dusch- und Umkleidräumen. Zu diesem Zwecke stellte der Gründungsvorstand Georg Mirbeth aus seinem Anwesen ein passendes Grundstück zur Verfügung.
Hervorzuheben sind auch die umfangreichen Eigenleistungen der DJK-Mitglieder sowie die mühevolle und zeitraubende Arbeit des Vereinsausschusses, der in unzähligen Sitzungen die anfallenden Probleme bewältigt hatte. Um dieses gewaltige Projekt finanzieren zu können, waren außer öffentlichen Mitteln auch anderweitige Aktivitäten notwendig. Die Haupteinnahmequelle stellte die Wanderabteilung dar, die zum damaligen Zeitpunkt auf elf Internationale Wandertage zurückblicken konnte. Zur weiteren Aufbesserung der Vereinskasse trugen zahlreiche Bockbierfeste, zwei Christbaumversteigerungen, ein Preisschafskopfturnier und zwei Theateraufführungen mit den Titeln „Der listige Großvater“ und „Der Latschnbauern Sepp auf Brautschau“ bei. In der Zwischenzeit wurden die Umkleidekabinen von fleißigen Mitgliedern in Eigenleistung erneut umgebaut. Eine Entlastung brachte auch die Fertigstellung des Gerätehauses im Mai 1991. Durch die Installation der neuen Flutlichtanlage am Ausweichplatz im gleichen Jahr, auch hier wurde ein Großteil der Arbeiten durch Eigenleistung zahlreicher Mitglieder erbracht, wurden die Trainingsmöglichkeiten für die Mannschaften deutlich verbessert, ür diese Maßnahme erhielt der Verein Zuschüsse von der Stadt Hemau, dem BLSV, vom Landkreis Regensburg und vom DJK-Diözesanverband.

15-JÄHRIGES JUBILÄUM
MIT
SPORTPLATZ- UND STANDARTENWEIHE
Die Sportanlage wurde 1983 fertiggestellt und im Rahmen der Feierlichkeiten zum 15jährigen Jubiläum mit Fahnenweihe seiner Bestimmung übergeben. Im Vorfeld der eigentlichen Feierlichkeiten zum Vereinsjubiläum spielte die 1. Mannschaft gegen die Landesligamannschaft des Post SV Regensburg. Wenn auch das Spiel mit 8:1 verloren ging, war es für die Spieler der DJK-Mannschaft ein großartiges Erlebnis. Das weitere Rahmenprogramm sah in der Zeit vom 17.07. bis 31.07.1983 Pokalspiele für die Seniorenmannschaft, die A-Jugend und die C-Jugend vor. Vom 29.07. bis zum 31.07.1983 wurde das Jubiläum mit der Standarten- und Sportplatzweihe gefeiert.
In Anwesenheit des damaligen Bürgermeisters Hans Schuster und zahlreicher Stadträte, dem Geistlichen Studienrat Dechand, Kaplan Franz Ferstl sowie einer Abordnung des Patenvereins der SpVgg Willenhofen konnte am 29.07.1983 Gründungsvorstand Georg Mirbeth das Fest eröffnen. An diesem Abend fand auch ein Holzsägewettbewerb statt. Am Samstagabend stand die Ehrung der Gründungsmitglieder und besonders verdienter Mitglieder auf dem Programm.
Höhepunkt der Festlichkeit war der Sonntag, der mit dem Einholen der Festdamen, des Patenvereins SpVgg Willenhofen und der 40 am Kirchenzug beteiligten Vereine begann. Angeführt wurde der Kirchenzug von der Stadt- und Trachtenkapelle Hemau. Im Rahmen eines Festgottesdienstes, zelebriert vom Geistlichen Beirat des Vereins, Pfarrer Ferges und Kaplan Franz Ferstl, wurden der neuerrichtete Sportplatz, die Mannschaftsumkleide- und Duschräume geweiht. Die Festpredigt hielt Pfarrer Karl Maria Ferges. In seiner Festpredigt ging er auf die einmalige Lage des neuen Sportplatzes, der von Feldern, Wiesen und Wald – den Plätzen der landwirtschaftlichen Arbeit und dem anliegenden Wirtshaus umgeben ist.
Im Anschluss an die Festpredigt weihte Pfarrer Ferges die neue Standarte des Vereins und die Erinnerungs- und Festbänder. Ein unvergesslicher Höhepunkt des Jubelfestes war für alle Beteiligten und die Zuschauer der Festzug am Fuße des herrlichen Eichlbergs auf dem neuen Sportplatz. Die Ehrenmitglieder Josef Gabler und Josef Edenharter wurden in einem festlich geschmückten Pferdegespann gefahren.
Die Herren aus Kirche, Politik und Sport, Geistlicher Beirat Ferges, Studienrat Dechand, Kaplan Franz Ferstl, MdL Adolf Beck, Bürgermeister Hans Schuster mit Stadträten, DJK-Kreisverband A. Anton, Sportreferent der Diözese Regensburg, Georg Salamon, 1. Vorsitzende der DJK Nord Regensburg, Steindl und BLSV-Vertreter Karl Götz waren an der Spitze des Zuges. Die Stadtkapelle Hemau und der Spielmannszug der Kolping Beratzhausen bildeten den musikalischen Rahmen. In der Ansprache im Festzelt betonte 1. Vorstand Georg Mirbeth, dass die Anlage für die Jugend rund um den Eichlberg geschaffen wurde.
Finanziert wurde die Anlage größtenteils mit eigenen Mitteln und auch Eigenleistungen, dazu kamen Zuschüsse der Stadt Regensburg und des Bayerischen Landessportverbandes sowie Spenden von Gönnern und Freunden des Vereins. Der sportliche Höhepunkt der DJK gegen die „frischgebackene“ Bayernligamannschaft des SSV Jahn Regensburg wurde trotz 8:1 Niederlage am Abend des Festausklanges gebührend gefeiert.

20-JÄHRIGES BESTEHEN DES VEREINS
Spiel und Sport standen im Mittelpunkt des 20. Gründungsfestes der DJK Eichlberg-Neukirchen. In der Zeit vom 12.06. bis zum 19.06.1988 wurde das Jubiläum mit einer Sportwoche begangen. Für das Pokalturnier der DJK waren die Mannschaften SV Aichkirchen, die SpVgg Willenhofen und der SC Endorf eingeladen. Die SpVgg ging dabei als Sieger hervor.
Die Damengymnastikabteilung, die gleichzeitig ihr 10-jähriges Bestehen feiern konnte, hatte eigens für das Jubiläum einen Auftritt eingeübt. Mit dem Sommernachtsfest erreichten die Feierlichkeiten einen ersten Höhepunkt. Am Freitagabend spielten die „Freihardt Buam“ gekonnt und zünftig auf. Den absoluten Höhepunkt bildete der Sonntag. Bei sommerlichen Temperaturen zog ein eindrucksvoller Kirchenzug, an dem sich alle Vereine des westlichen Tangrintels sowie Bürgermeister Hans Schuster, zahlreiche Stadträte und viele Angehörige und Freunde der DJK Eichlberg-Neukirchen beteiligten, zur Marienkapelle, wo für die verstorbenen Mitglieder der DJK, Pfarrer Ferges eine feierliche Messe zelebrierte.

25-JÄHRIGES GRÜNDUNGSFEST
Die DJK scheute keine Mühen und Kosten, um ihren Mitgliedern, Freunden und Gönnern zum 25. Gründungsjubiläum ein abwechslungsreiches Programm zu bieten. In unmittelbarer Nähe des Sportplatzes wurde ein 1.500 Personen fassendes Festzelt aufgesellt. Im Rahmen einer Sportwoche führten die D7-Jugend, die A-Jugend und die erste Mannschaft Pokalturniere durch. Seitens der DJK wurden folgende Platz errungen: D7-Jugend: 3. Platz; A-Jugend: 2. Platz; 1. Mannschaft: 3. Platz.
Den Auftakt zu den Jubiläumsfeierlichkeiten bildete am Donnerstag, 17.06.1993, ein Ehrenabend. Im festlich dekorieren Saal des Vereinslokals konnte Gründungsvorstand Georg Mirbeth den Schirmherrn, Diözesanvorsitzenden MdL Adolf Beck, begrüßen, der bereits zum zweiten Mal die Schirmherrschaft für ein Jubiläum der DJK übernommen hatte. Weitere Ehrengäste waren Bürgermeister Herbert Mirbeth mit zahlreichen Stadträten, der Kreisvorsitzende des BLSV, Michael Wunder, Kreisspielleiter Karl Götz, Kreisjugendleiterin Maria Rustler, der Bildungsreferent des DJK-Verbandes, Gietl, Diözesanjugendleiter Träger sowie die fast vollständig anwesenden Gründungsmitglieder und langjährigen Mitglieder des Vereins. Nach der Begrüßung gedachten die Anwesenden der in den vergangenen 25 Jahren verstorbenen Mitglieder.
Der Freitagabend gehörte der Jugend. Beim Rockkonzert „bebte“ der Eichlberg, als die Top-Rockband „Audience“ aus Nürnberg im Festzelt vor überwiegend jungem Publikum auftrat. Ganz im Zeichen der Kinder stand der Samstagnachmittag, als die Damengymnastikabteilung für die Jüngsten ein Kinderspielfest organisierte. Höhepunkt dabei war das Spiel der Muttis gegen ihre Sprösslinge, das sie klar mit 3:0 verloren. Für die „gestressten“ Eltern gab es Kaffee und Kuchen, gebacken von den fleißigen Damen der DJK. Im Pokalendspiel behielt der SV Aichkirchen mit 6:0 gegen die SpVgg Willenhofen eindrucksvoll die Oberhand. Am Abend zapfte der Gründungsvorstand Georg Mirbeth im Festzelt das erste Fass des süffigen Bieres mit gekonntem Schwung an, zur Unterhaltung der Festgäste spielten die „Siebentäler Musikanten“ aus Dietfurt auf.
Herrschte an den beiden vorangegangenen Tagen bestes Sommerwetter, schlug in der Nacht zum Sonntag das Wetter um. Am Sonntagvormittag regnete es in Strömen. Gründungsvorstand Georg Mirbeth konnte zum Festgottesdienst BGM Mirbeth mit den Stadträten und Fahnenabordnungen zahlreicher Vereine begrüßen. Pfarrer Karl Maria Ferges zelebrierte den Festgottesdienst. Für die musikalische Umrahmung sorgte die Stadt- und Trachtenjugendkapelle Hemau. In seiner Predigt wies Pfarrer Ferges darauf hin, dass es nicht nur im Sport Regeln gibt, sondern auch für den Glauben. Bei den Gottesdiensten wünschte er sich von vielen mindestens die gleiche innere Beteiligung, wie man sie oft bei Zuschauern von Fußballspielen erleben kann. Zum anschließenden Frühschoppen und am Nachmittag spielte die Stadt- und Trachtenjugendkappelle schneidig auf.
Rechtzeitig zum Festzug hörte es auf zu regnen. 51 Vereine, die Stadt- und Trachtenjugendkapelle, die Paintner Blaskapelle und der Fanfarenzug der Tangrintler Königstreuen zogen in einem farbenprächtigen Festzug mit mehreren Pferdegespannen durch das festlich geschmückte Tiefenhüll. Angeführte wurde der Zug durch die Vorstandschaft der DJK, Ehrenmitglieder, Schirmherr MdL Adolf Beck, Landrat Rupert Schmid und BGM Mirbeth mit Stadtrat. Im Festzelt erhielten die Vereinsvertreter Erinnerungswimpel. Grußworte sprachen Schirmherr MdL Adolf Beck, MdL Dr. Albert Schmid, stellvertretender Landrat Hans Schuster und BGM Mirbeth. Am Abend brachten die „Original Lustigen Oberpfälzer“ die Stimmung auf Hochtouren. Höhepunkt des Abends war die Jubiläumstombola. Die Leitung der Verlosung hatte Reinhard Ferstl, als Glücksfee zog Monika Ferstl die Lose für die glücklichen Gewinner. Gründungsmitglied Konrad Knerr (Hemau) gewann den Hauptpreis, einen VW Käfer, der Farbfernseher ging an Sandra Huber (Neukirchen), Rudolf Schön (Tiefenhüll) wurde stolzer Besitzer der Stereoanlage und Wendelin Ferstl (Rieb) gewann ein Fahrrad.

30-JÄHRIGES BESTEHEN DES VEREINS
Das schönste Geburtstagsgeschenk zum 30. Jubiläum machte sich die 1. Mannschaft der DJK selbst, nämlich den Wiederaufstieg in die A-Klasse. Gründungsvorstand Georg Mirbeth konnte im Vereinslokal am 10.06.1998 neben den Gründungs- und Ehrenmitgliedern auch eine Reihe von Ehrengästen begrüßen. So waren BGM Hans Pollinger mit einigen Stadträten, der stellv. BLSV-Kreisvorsitzende und Bürgermeister von Obertraubling Alfons Lang und DJK-Diözesanvorsitzender MdL Adolf Beck zur Gründungsfeier erschienen.
Am Freitag, 19.06.1998, fand die Beach Party und am Samstag, 20.06.1998, eine Rockparty mit „Audience“ statt.
Es wurden auch Pokalturniere der Jugend sowie der Damen abgehalten, wobei folgende Plätze seitens der DJK erreicht werden konnten: A-Jugend: Platz 4; D-Jugend: Platz 4; C-Jugend: Platz 1; F-Jugend: Platz 1; E-Jugend: Platz 1, Damen: Platz 4.
Höhepunkt des Sonntags, 20.06.1998, war das Spiel der Gründungsmannschaft 1968 gegen den Vereinsausschuss. Aufstellung der „legendären Mannschaft von 1968:“ Heiner Schmitt, Michael Meier, Hermann Schwendner, Johann Meier, Josef Schmid, Wolfgang Keil, Heiner Steinhauer, Michael Ferstl, Johann Schels, Alois Burger, Franz Riepl, Franz Ehrl. Damaliger Trainer: Wolfgang Langbein. Wahrscheinlich war es nur Glück, vielleicht aber auch historische Bestimmung, dass am Ende die Gründungsmannschaft mit 3:1 ihre Niederlage hinnehmen musste. Die drei Tore für die Vorstandschaftsmannschaft erzielte Rudi Schuderer, für den Ausgleichstreffer sorgte Heiner Steinhauer. Ein Abschiedsgeschenk machten die Mannschaften und Johann Gehr sich vielleicht auch selbst mit diesem humorvollen Spiel. An diesem Tag legte er sein Amt als Schiedsrichter nieder, vielleicht fiel es ihm so ein wenig leichter. Unterstützt wurde er von seinen Assistenten Bernhard Götz und Georg Bauer.
Am Abend fanden die Pokalverleihungen mit musikalischer Unterhaltung statt.

NACH 32 JAHREN VORSTANDSWECHSEL
Bei der Generalversammlung am 09.06.2000 wurde eine neue Vorstandschaft gewählt. Nach 32 Jahren übergab Gründungsvorstand Georg Mirbeth das Amt des Vorsitzenden an Heiner Scherer. Besonders erwähnte Georg Mirbeth bei der Übergabe des Amtes, dass er den Verein schuldenfrei an seinen Nachfolger übergeben kann. Einstimmig wurde in der Versammlung beschlossen, Gründungsvorstand Georg Mirbeth als Ehrenvorstand zu ernennen. Heinrich Scherer musste jedoch das Amt des 1. Vorstandes aufgrund seiner beruflichen Tätigkeit niederlegen, so dass im Jahre 2001 Rudi Schuderer als neuer Vorstand gewählt wurde.
Im Rahmen der Weihnachtsfeier im Jahre 2002 wurde Gründungsvorstand Georg Mirbeth zum Ehrenvorstand des Vereins erhoben. Vorstand Rudi Schuderer ließ noch einmal dessen sportlichen Weg im Verein Revue passieren und überreichte Georg Mirbeth eine Ernennungsurkunde. In besonderer Würdigungen hoben auch Bürgermeister Hans Pollinger und Herr Karl vom DJK-Diözesanverband die Verdienste des neuen Ehrenvorstandes hervor. Michael Wunder von BLSV überreichte außerdem noch die Verdienstnadel in Silber/Gold für das Engagement des Ehrenvorstandes im DJK-Sportverein.

ABTEILUNGEN
Damengymnastikgruppe
Die Damengymnastikgruppe wurde im Jahre 1978 mit 21 Mitgliedern gegründet, die von Resi Schmid und Hildegard Eichhammer geführt wurde. Als Vorturnerin stellte sich Anni Huber zur Verfügung. Am 25.11.1998 konnte die Damengymnastikgruppe ihr 20jähriges Bestehen feiern. Mit einer Bauchtanzeinlage von Elfriede Schlagbauer und einer Aerobic-Übung der Gründungsturnerinnen zusammen mit der männlichen Vorstandschaft des Vereins ging so einiges ab. Ein Novum war auch der Vereinsrückblick von Anne Koller, den sie in Gedichtform zum Besten gab.
Die Damengymnastikgruppe engagiert sich seit vielen Jahren an den Faschingszügen der Stadt Hemau. Ob z. B. als Spielkarten, Heu & Stroh, American Football Spieler, Pizzabäcker, Bierflaschen etc., sie sind immer live beim Geschehen dabei. Ausflüge bei der Damengymnastikgruppe sind selbstverständlich. So konnten sich die Damen u. a. vom Wiener-Weltstadt-Flair oder von Musical-Impressionen beim Besuch des Starlight-Expresses beeindrucken lassen.

Wanderabteilung
Die Wanderbewegung, die in den siebziger Jahren ihren Höhepunkt hatte, ging auch an der DJK nicht spurlos vorüber. Mit 5:2 Stimmen wurde im März 1973 die Wanderabteilung als zweite Abteilung aus der Taufe gehoben, die mehrere Jahre mit großem Engagement von Wolfgang Langbein geführt wurde. Im Mai des selben Jahres wanderten mehrere Tausende rund um den Eichlberg. Ein besonderer Höhepunkt war das Jahr 1974, als unter der Schirmherrschaft von Weihbischof Karl Flügel über 7.000 Wanderer durch die herrliche Landschaft wanderten. Die Wanderstrecken wurden von Josef Gabler (Altmannshof), auch er führte die Abteilung ebenfalls mehrere Jahre, ausgesucht. Als sein Nachfolger stellte sich Herbert Meier (Einöd) zur Verfügung. Die Wanderabteilung kann auf 20 erfolgreiche Wanderjahre zurückblicken.

Skibateilung
An Allerheiligen 1987 wurde die Skiabteilung im Vereinslokal von 25 Mitgliedern ins Leben gerufen. Als Abteilungsleiter wurden Bernhard Höß (Hamberg) und Gabi Waldhier (Neukirchen) gewählt. Bernhard Höß leitete auch das Skitraining. Unter seiner Leitung konnten rund um den Eichlberg landschaftlich tälerisch gelegene, schöne Loipen gezogen werden.

Frauenfußballmannschaft
1994 beschloss die DJK unter Leitung des bis jetzt noch amtierenden Trainers Rudolf Schuderer, eine Frauenfußballmannschaft zu gründen. Beim Sommernachtsfest der DJK am Sportgelände mit anschließender Rocknacht mit „Charlie“ Pfingsten 1995 wurde seitens der DJK/Frauenmannschaft erstmals ein Wanderpokalturnier abgehalten. Das erste Turnier wurde auch ein großer Erfolg. Sie ging unter den anderen Teilnehmern Freihausen, Mallerstetten und Daßwang (später dafür Oberpfraundorf) als Sieger hervor. 1996 erreichten die DJK-Damen den 2. Platz, 1997 wieder den 1. Platz , 1998 den 4. Platz und 1999 den 1. Platz. Die DJK-Damen konnten sich bei drei dieser Pfingstturniere als Sieger hervortun und den Pokal somit behalten.
In der Saison 1999/2000 spielten die Damen der DJK gegen die Damen aus Oberpfraundorf in Beratzhausen um die Meisterschaft. Leider konnten die DJK-Damen den Titel nicht für sich erringen. Zwei Jahre lang konnte auch ein Team der B-Juniorinnen zum Punktespielbetrieb gemeldet werden.

GESELLSCHAFTLICHES
Neben dem sportlichen Gedanken genießt bei der DJK Eichlberg-Neukirchen auch das gesellschaftliche Leben einen hohen Stellenwert. Höhepunkte sind dabei die unzähligen Sportlerbälle, bei denen sich die Mitglieder immer wieder tolle Sketche und Einlagen einfallen lassen. Auch die Wanderabteilung veranstalte viele Jahre lang ihren Ball. Gut besucht waren früher auch die langjährig veranstalteten Bockbierfeste. Stimmungsvoll geht es bei den Weihnachtsfeiern zu. Zünftig und ausgelassen sind die Saisonabschlussfeiern der Fußballer/Fußballerinnen. Von Spielern der Fußballabteilung wurden früher während der Winterpause in lockerer Folge Tischtennis-Turniere durchgeführt. Seit einigen Jahren sind sie jedoch stark in Hallenfußballturniere miteingebunden. Die Christbaumversteigerungen, zur Aufbesserung der Vereinskasse, sind aus dem Vereinsgeschehen nicht mehr wegzudenken.
Am Hochfest zur Heiligen Dreifaltigkeit leisten viele Vereinsmitglieder Schwerstarbeit. Von morgens bis abends stehen sie in den beiden Würstlbuden am Eichlberg und verkaufen zu Gunsten der Vereinskasse Würstl, Steaks und andere Speisen.
Am 02.07.1989 feierte unser Vereinsmitglied Johannes Hofmann aus Mungenhofen in der Heimatpfarrei Eichlberg seine Priminz. Mitglieder des Vereins waren dabei maßgeblich an der Ausrichtung der Priminzfeier beteiligt. Selbstverständlich nahm auch eine starke Abordnung mit Standarte an der Priminzfeier auf dem Eichlberg teil.
Wichtige und sehr gut besuchte Ereignisse waren die Sportlerwallfahrten der DJK-Mannschaften des Diözesanverbandes. Mit starken Abordnungen gaben die Sportler der DJK Eichlberg-Neukirchen ein beredtes Zeugnis ihres Glaubens.
Am 1.03.1990 wurde die Wallfahrtskirche auf dem Eichlberg durch den Jahrhundert-Orkan „Wiebke“ stark beschädigt. Aus diesem Grunde veranstaltete die DJK Eichlberg-Neukirchen Pfingsten 1991 unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Herbert Mirbeth ein Sport- und Spielfest.
Die Stadträte siegten hierbei beim Tauziehen, im Fußballpokalturnier siegte die Mannschaft der FF Berletzhof, das „Spiel ohne Grenzen“ konnte die Kindermannschaft des Frauenbundes Eichlberg-Neukirchen für sich entscheiden. Das Sportfest der DJK war eine „runde Sache“. Der Erlös, der zu Gunsten der Renovierung der beschädigten Wallfahrtskirche verwendet wurde, überstieg alle Erwartungen und summierte sich auf 4.300,00 DM, den der 1. Vorstand Georg Mirbeth in Begleitung des 2. Vorstandes Gert Schmidt und des 3. Vorstand Michael Meier am 23.06.1991 an Herrn Pfarrer Ferges übergab.
Im Jahre 1999 fand unter dem Motto „Spiel und Spaß unter´m Eichlberg“ das 5. Spielfest des Landkreises Regensburg unter der Schirmherrschaft von Landrat Rupert Schmid auf dem Sportplatz der DJK statt, das von der DJK und dem BLSV Kreis 1 Regensburg ausgetragen wurde. Eine Hauptattraktion war der vielseitige Spielparcours mit 30 Spielen für die ganze Familie, besonders für die Kinder. Dieser Spielparcours war von 13 bis 18 Uhr unter der Mithilfe von vielen Mitgliedern der DJK geöffnet. Unterbrochen wurde das Treiben auf dem Spielpaarcour immer wieder durch kleine Einlagen. Der Kindergarten „Nardini“ brachte Tanz- und Singspiele, der Boudo Khan Hemau bot fernöstliche Kampfkunst und die Aerobicgruppe „Body Gym“ zeigte sich von ihrer schönsten Seite. Clown Walter sorgte mit allerhand Schabernack für Stimmung. Die Kinder durften sich kostenlos mit einer Pferdekutsche durchs Dorf kutschieren lassen. Rege Beteiligung fand auch der Luftballonweitflugwettbewerb.
Bei der vierten Landkreismeisterschaft im Tauziehen belegten die „Schwemmerer“ aus Kollersried den 1. Platz, die erste Fußballmannschaft der DJK den 2. Platz und der Schützenverein Neukirchen den 3. Platz.

Kämpfen, Siegen, Treu und Wort,
Freunde sein bei Spiel und Sport!

Stand: 17.04.2003


Besucher: 44732   Heute: 15   Gestern: 30   Online: 6   5:02 05.21.2012